Florenz – die "ewige Stadt" der Toskana


Blick über Florenz, die "Hauptstadt der Toskana", zum Dom und zum Palazzo Vecchio mit seinem charakteristischem Turm
Im "Giardino di Boboli"
Abendstimmung am Arno bei der Ponte Vecchio
Panoramablick auf Florenz

Für die meisten Italien-Besucher ist Florenz ein "Muss": Die weltbekannten Uffizien, in denen Werke von Leonardo da Vinci, von Michelangelo und Botticelli hängen, spielen in der gleichen Liga wie das Louvre. Der weitgehend erhaltene, mittelalterliche Stadtkern, mit seinen (teils bebauten) Brücken über den Arno, ist eine Besichtigung für sich schon wert. Und die vielen Sehenswürdigkeiten in Florenz tun ein übriges, die Stadt zu einem Anziehungspunkt von Touristen aus aller Welt zu machen.

Per Bahn gut zu erreichen

Wer im Ferienhaus Casa Berti wohnt, reist am besten mit dem Regionalzug von Viareggio aus an. Für rund acht Euro bringt er die Besucher in nur gut anderthalb Stunden bequem mitten in die Stadt, zum Bahnhof Santa Maria Novella. Von dort aus ist eigentlich alles Wichtige zu Fuß zu erreichen. Mit einem Auto darf man sowie nur in die innere Stadt, wenn man sich mit einer Sondergenehmigung ausgestattet hat – sonst wird es sehr, sehr teuer! Alle Zugänge zur Altstadt werden nämlich per Kamera observiert und man entkommt dem italienischen Staat in diesem Fall nicht: Man erhält später zu Hause eine Zahlungsaufforderung, die sich gewaschen hat. Es wird einem die Wahl gestellt, ob man überweisen möchte oder nie mehr nach Italien einreisen darf!

Die richtige Jahreszeit wählen

Wie attraktiv Florenz ist, hängt sehr stark von der Jahreszeit ab. Als internationales Ziel ist die Stadt spätestens ab Mitte Mai bis in den September hinein völlig überlaufen. Getränke irgendwo im Sitzen einzunehmen, ist ein finanzielles Abenteuer (Cappucino = 8 Euro). Die Schlange vor den Uffizien ist lang, sehr lang. Wenn man endlich den Eingang erreicht hat, ist man schon halbwegs durch.

Deshalb der Tipp: Florenz im Sommer nur in der Light-Version genießen: Der Dom lässt sich auch ohne Schlange besichtigen, die Boboli-Gärten ebenfalls und sie bieten auch noch kühle Plätze. Fast alles andere sollte man auf das nächste Mal verschieben – wenn man in der touristisch nicht so stark ausgereizten Jahreszeit in Casa Berti Quartier nimmt. Auch dann hat man Florenz nicht zusammen mit den Einheimischen für sich (wie das in Venedig durchaus mal der Fall sein kann!), aber alles ist einfacher, entspannter und genussreicher.

Siehe auch: Marmor für Michelangelo