Magische Orte: Alte Mühlen am Rio Lombricese


Alte Mühle am Rio Lombricese
Bergbäche mit klarem, eiskalten Wasser

Diese Wanderung können Sie direkt vom Ferienhaus aus starten: Sie spazieren rund 2 km auf der Teerstraße Richtung Camaiore bergab, bis zum Lokal "Emilio e Bona". Dort fließt der Rio Lombricese. Dem folgt man auf einer kleinen Straße, am Friedhof von Lombrici und der antiken Schmiede des Eisenkünstlers Barsi vorbei, bergan. Dann erreicht man nach rund 500 m den rechts abgebildeten Ort, Candalla genannt. Dieses Mühlengebäude war bis vor wenigen Jahren noch bewohnt und die Mühlentechnik ist zum Teil noch erhalten. Wer dem Rio Lombricese bachaufwärts folgt, kommt an eine Reihe von alten Mühlen.

Je weiter man aber dem Flüsschen bergan folgt, desto verlassener wird die Gegend. Rechterhand steigen die Felsen fast senkrecht in die Höhe, und oft sind Kletterer dabei, die Wände zu bezwingen. Die kleinen Höhlen am Fuße der Felsen waren schon in der Bronzezeit bewohnt. Eine ganze Reihe von verfallenen Mühlen gibt es hier. Die Wasserkraft war nicht nur für die Erzeugung von Olivenöl begehrt - die Ölmühle von Camaiore befindet sich ungefähr einen Kilometer flussabwärts. Schon vor mehreren hundert Jahren wurde in der Schlucht des Lombricese gemahlen: Holzkohle für die Pulverherstellung und Mehl waren weitere Produkte, die hier verarbeitet wurden.

Immer wieder steht man plötzlich vor Ruinen, teils führt der Pfad mitten durch sie hindurch. Man blickt in geheimnisvolle Kellergewölbe, sieht Mühlsteine und Becken, aus denen das Öl ablaufen konnte. Im Frühjahr findet man hier Bärlauch. Wer keine Angst vor kaltem Wasser hat, kann an manchen Stellen ein schönes Bad nehmen.

Später steigt der Pfad auf der linken Talseite (bachabwärts gesehen) stärker an und man erreicht den Pfad von Metato nach Casoli.