Anemonen in der Nähe des Ferienhauses Casa Berti
Reife Oliven
...wie im Steingarten, nur wildwachsend!
Ein Geschenk der Natur!
Nießwurz, ein Bewohner der Olivenhaine
Man findet ihn an kühlen, feuchten Orten: Wurmfarn

Bezaubernde Flora: Seltene und geschützte Pflanzen im Olivenhain


Die apuanischen Alpen sind ein Gebiet von großer floraler Vielfalt. Eine ganze Reihe von Pflanzen findet man nur hier, d. h., sie sind endemisch. Viele andere überzeugen durch ihre schönen Blüten und prächtiges Aussehen.

Wilde Narzissen begleiten das Frühjahr

Eine besondere Freude sind natürlich die ersten Frühlingsblüher. Dabei soll der Begriff eher weit gefasst werden, denn schon zu Weihnachten blühen in einigen Olivenhainen nahe dem Toskana-Ferienhaus Casa Berti eigentlich immer Osterglocken. Die kleineren, weißen wilden Narzissen beginnen frühestens im März in den tieferen Lagen zu blühen. Dafür sind dann ganze Hänge mit diesen (geschützten) Blumen übersät. Auch um das Ferienhaus herum findet man dieses Zwiebelgewächs.

Natürlich dürfen auch die Cyclamen, weithin auch als Alpenveilchen bekannt, nicht fehlen. Wo auch immer man Erdarbeiten ausführt, findet man die diskus-

Wilde Krokusse bei Montebello

förmigen Knollen im Boden. Sie verbreiten sich auch in Trockenmauern und eigentlich überall, wo ein bisschen Erde zu finden ist. Es gibt eine im Frühjahr blühende und eine im Herbst blühende Variante, die deutlich häufiger ist. Die Blüten erscheinen immer vor den Blättern. Rund um Ihr Toskana-Ferienhaus finden Sie viele Exemplare dieser Pflanze.

Wilde Krokusse überdecken ebenfalls die Wiesen im Frühjahr. Auch im Wald sind sie zu finden; dort vor allem an feuchten Stellen. Hyazinthen und Anemonen gehören ebenfalls zu den Frühjahrsblühern, die häufig sind.

Mehr zu der Flora im Frühling hier!

Ein Erdbeerbaum in einem Olivenhain bei Greppolungo - Früchte und Blüten

Aber auch der Sommer hält viele schöne Blühpflanzen bereit. Eine pflanzenkundige Besucherin hielt im Juni 2014 im Hausbuch fest: "Die Rote Spornblume (Centranthus ruber), die üppig blühte und alles dominierte. Wir haben das wilde Löwenmäulchen entdeckt, Spargel, Orchiden in der 2. Kehre abwärt (Orchis Ilolica?) und den Prachtsommerwurz (Orobache Crenata) in einer schattigen Kurve kurz vor Greppo; übrigens ein Schmarotzer ganz ohne Chlorophyll!) um nur einige zu nennen. Hier lohnt sich jede botanische Exkursion!"

Fast das ganze Jahr über blüht und fruchtet der mittelmeerische Erdbeerbaum „Arbutus unedo“. Seine Früchte erinnern nur entfernt an Erdbeeren; zuerst sind sie grüne, später gelblich-orange und rote rauhe Kugeln. Reif kann man sie tatsächlich essen, aber ein besonderer Genuss sind die mehligen Früchte nicht. Aber eine Zierde ist so ein "Baum" (meistens eher strauchförmig, er wächst im Wald an felsigen Stellen) auf jeden Fall! Denn die weißen Blütenrispen sind schon ein besonderer Schmuck, vor allem im Zusammenspiel mit den reifenden Früchten!

Selbst für die Freunde des Bärlauchs (Allium ursinum) ist in der Nähe von Camaiore und des Ferienhauses Casa Berti gesorgt: In der Schlucht des Rio Lombrices gibt es etliche Stellen, an denen sich diese Pflanze ausgebreitet hat. Aber bitte nicht mit Maiglöckchen verwechseln, die oft an ähnlichen Stellen wachsen!

Drei kleine Spargelspitzen machen noch keine Mahlzeit ... aber ein Anfang ist gemacht!

Ein letzten Tipp: Von März bis Mai sprießt in den Olivenhainen der wilde Spargel! Das sind zwar letztlich nur 4 bis 6 mm dicke grüne Spargelspitzen – dafür braucht man eben ein paar mehr. Die werden selbstverständlich nicht geschält, sondern nur kurz in Salzwasser gekocht, nicht mehr als ein, zwei Minuten. Mit Olivenöl und Zitronensaft ist der Wildspargel eine unvergleichliche Delikatesse.

Im Sommer erfreut man sich an zahlreichen Wiesenblumen, unter denen die Glockenblumen mit verschiedenen Unterarten reichlich vertreten sind. Das Planzenjahr ist in den Hügeln von Camaiore vielseitig, und es gibt eigentlich immer etwas zu entdecken!